Als Dirigent

Musik gemeinsam gestalten

Mit neuen Konzertformaten und experimentierfreudigem Musiktheater mehr Menschen für Oper und Konzert zu begeistern, ist ein zentrales Anliegen des Dirigenten Christoph Altstaedt. Seine Programme spannen einen Bogen von der Barockmusik auf Originalinstrumenten bis hin zur zeitgenössischen elektronischen Musik.

Nach seinem fulminanten Debüt im Jahr 2023 mit Haydns „Die Jahreszeiten“ kehrte Christoph Altstaedt letzte Saison an die Wiener Staatsoper zurück, um Tschaikowskys „Symphonie Pathetique“ zu dirigieren, die letzte Choreographie von Martin Schläpfer an diesem Haus, mit dem Altstaedt seit seiner ersten Zusammenarbeit als Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein eine enge Partnerschaft verbindet. Als gern gesehener Gast an der Wiener Volksoper kehrte Altstaedt auch 2024/25 für „The moon wears a white shirt“ als Dirigent und Pianist an dieses Haus zurück, wo er zuvor Brahms „Ein deutsches Requiem“ dirigiert hat. Außerdem gab er sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen und dirigiert die Wiener Symphoniker in einer Produktion von Webers „Der Freischutz“.

Zu den symphonischen Höhepunkten 2024/25 gehörten das Debüt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Brahms „Ein deutsches Requiem“ mit den Kraków Philharmonic, ein Aufnahmeprojekt mit dem Münchner Rundfunkorchester für das Label Edel/Berlin Classics, die Wiederaufnahme von Stroheims „Die lustige Witwe“ mit dem Ensemble Resonanz im Wiener Konzerthaus und die Rückkehr nach Belfast zum Ulster Orchestra mit Haydns „Die sieben letzte Worte“. 

In den vergangenen Saisons dirigierte er im symphonischen Bereich das London Philharmonia, das City of Birmingham Symphony Orchestra, die Academy of Ancient Music, das Royal Scottish National Orchestra, das Toronto Symphony, das hr-Sinfonieorchester, das Konzerthausorchester Berlin, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das Oslo Filharmonien, das Indianapolis Symphony Orchestra und das Trondheim Symfoniorkester. Mit dem Ulster Orchestra verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Auch mit dem Royal Philharmonic Orchestra arbeitet er seit seinem Debüt mit Händels „Messias“ in der Royal Albert Hall regelmäßig erfolgreich zusammen.

Nach ersten Stationen als Korrepetitor und Kapellmeister am Staatstheater am Gärtnerplatz und an der Deutschen Oper am Rhein gastierte er an der Oper Zürich, dem Theater Basel, der Komischen Oper Berlin, der Finnischen Nationaloper Helsinki, Opera North, Glyndebourne on tour sowie bei den Festspielen in Salzburg und Savonlinna.